Politisch neutral
Der Verein ist kein Ort für Parteiarbeit. Wer draußen lernen, helfen und mitmachen will, soll nicht erst in eine politische Schublade passen müssen.
Wildnisbund
e.V.
Natur. Gemeinschaft. Verantwortung.
Wir bringen Menschen nach draußen. In den Wald, ans Wasser, auf Wege und an Feuerstellen. Zum Lernen, Ausprobieren, Helfen und Zusammensein.
Worum es geht
Der Wildnisbund ist aus dem Wunsch entstanden, eine ruhige und verlässliche Outdoor-Gemeinschaft aufzubauen. Ohne politische Lager, ohne Selbstdarstellung, ohne Rauschmittelkultur.
Bei uns geht es um Naturwissen, Bushcraft, Orientierung, Lagerleben, Erste Hilfe, Familienangebote, Jugendarbeit und darum, dass auch Menschen mit Einschränkungen einen Platz finden können.
Wir wollen keine laute Szene sein, sondern eine Gemeinschaft, in der man mit der Zeit Vertrauen aufbaut. Menschen sollen sich einbringen können, egal ob sie viel Erfahrung mitbringen oder erst anfangen.
Wichtig ist uns, dass aus Interesse auch Verbindlichkeit entsteht: gemeinsam planen, draußen lernen, Verantwortung übernehmen und Wissen nicht für sich behalten.
Grundsätze
Der Verein ist kein Ort für Parteiarbeit. Wer draußen lernen, helfen und mitmachen will, soll nicht erst in eine politische Schublade passen müssen.
Gerade wenn Kinder, Jugendliche und Familien dabei sind, braucht es Verlässlichkeit. Unsere Veranstaltungen sollen aufmerksam, sicher und mit klarem Kopf stattfinden.
Draußen sein soll nicht nur für die Lautesten, Schnellsten oder Fittesten funktionieren. Wir schauen, was möglich ist, und planen Angebote so ehrlich wie nötig.
Wald, Wasser und Wetter sind keine Spielkulisse. Deshalb achten wir auf Regeln, Naturschutz, Erste Hilfe und eine Leitung, die Verantwortung übernimmt.
Unsere Haltung
Man muss nicht alles gleich sehen. Aber man kann vernünftig miteinander reden, Grenzen achten und neue Leute ordentlich aufnehmen.
Wer draußen unterwegs ist, trägt Verantwortung: für sich selbst, für die Gruppe, für Kinder und für den Ort, an dem man unterwegs ist.
Ein Verein lebt nicht von schönen Worten, sondern davon, dass jemand mit anpackt, erklärt, trägt, kocht, zuhört oder den Überblick behält.
Wir wollen Menschen nicht abhängig machen, sondern sicherer. Schritt für Schritt: Karte lesen, Feuer einschätzen, Wetter beobachten, Material pflegen.
Vereinspfade
Die Pfade sind keine starren Abteilungen. Sie helfen uns, Aufgaben, Ausbildung und Interessen zu sortieren. Wer mitmacht, kann erst einmal schauen, wo er sich wiederfindet.
Hier geht es um Erste Hilfe, Notfallvorsorge, Selbsthilfe und einfache Abläufe, die draußen wirklich helfen können.
Funk, Strom, Werkzeug, Reparaturen und einfache Technik gehören dazu, wenn man draußen länger handlungsfähig bleiben möchte.
Der Geländepfad ist der klassische Draußenbereich. Nicht als Show, sondern als solides Handwerk im Wald, am Wasser und unterwegs.
Ein ziviler Platz für Kameradschaft, Gespräch und Orientierung nach Dienstzeit, Einsatzstrukturen oder Hilfsorganisationen.
Der Bildungspfad sammelt, ordnet und vermittelt Wissen. Daraus können später Kurse, Unterlagen, Vorträge und feste Formate entstehen.
Veteranenarbeit
Viele Menschen bringen aus Dienstzeit, Hilfsorganisationen oder Einsatzstrukturen Erfahrungen mit, die im normalen Vereinsleben selten einen Platz finden. Beim Wildnisbund sollen sie nicht auf ein Etikett reduziert werden.
Uns geht es um Begegnung, verlässliche Kameradschaft, Zeitzeugenarbeit, gegenseitige Unterstützung und den Austausch zwischen Generationen. Nicht um militärische Ausbildung, nicht um Verherrlichung und nicht um politische Bühne.
Ausbildung
Darum sollen unsere Angebote aufeinander aufbauen. Mal als Tageskurs, mal als Wochenende, mal als Reihe. Wichtig ist: verständlich, praktisch und mit Blick auf Sicherheit.
Wie packe ich sinnvoll? Was darf ich im Wald? Wie bewege ich mich in einer Gruppe? Und was tue ich, wenn etwas schiefgeht?
Mehr Orientierung, mehr Wetterkunde, besseres Lagerleben, Erste Hilfe und das ruhige Handeln in einfachen Notlagen.
Wer tiefer einsteigen möchte, kann Schwerpunkte setzen: Naturbildung, Technik, Vorsorge, Vereinsarbeit oder Jugendarbeit.
Wer andere anleitet, braucht mehr als Fachwissen. Es geht auch um Ruhe, Übersicht, Verantwortung und eine saubere Vorbereitung.
Jugendarbeit
Jugendarbeit heißt für uns nicht, Kinder einfach nur zu beschäftigen. Sie sollen draußen etwas erleben, etwas können lernen, Fragen stellen dürfen und merken, dass ihre Stimme zählt.
Erleben, ausprobieren, Fragen stellen und nicht alles vorgekaut bekommen.
Eine Leitung, die erreichbar bleibt, vorbereitet ist und Grenzen ernst nimmt.
Kein Wegsehen bei Gewalt, Ausgrenzung, Grenzverletzungen oder Druck.
Jugendliche sollen nicht nur mitlaufen, sondern eigene Ideen einbringen.
Mitgliedschaft
Uns ist wichtig, dass neue Mitglieder erst einmal verstehen, wie der Verein tickt. Wer sich angesprochen fühlt, kann mit uns ins Gespräch kommen und gemeinsam schauen, welche Form der Mitgliedschaft passt.
Für Erwachsene, die aktiv am Vereinsleben teilnehmen möchten.
Für junge Mitglieder unter 18 Jahren.
Für Familien, die gemeinsam Teil des Vereins werden möchten.
Für Menschen, die die Arbeit unterstützen möchten, auch wenn sie nicht regelmäßig dabei sind.
Alles Weitere zur Mitgliedschaft, zu Beiträgen und zu möglichen Ermäßigungen klären wir persönlich oder über die jeweils gültige Beitragsordnung.
Ausblick
Nicht alles muss sofort passieren. Manche Dinge brauchen erst Mitglieder, Erfahrung, passende Partner und saubere rechtliche Wege. Der Ausblick zeigt, in welche Richtung sich der Verein entwickeln kann, wenn die Grundlage stimmt.
Wasser gehört für uns genauso zur Natur wie Wald und Heide. Langfristig kann eine Anbindung an einen Anglerverband sinnvoll sein, damit Gewässerwissen, Angelkarten, Hege und Fischereirecht ordentlich eingebunden werden.
Falls Schießsport einmal Thema wird, dann nur als regulärer Sport mit den dafür vorgesehenen Strukturen, Aufsichten und Anlagen. Das bleibt klar getrennt von militärischer Ausbildung oder taktischer Schulung.
Wanderwege müssen gepflegt, kontrolliert und markiert werden. Wenn sich dafür Menschen finden, kann der Verein später ganz praktisch Verantwortung für Wege, Touren und regionale Orientierung übernehmen.
Schulen, Kommunen, Hilfsorganisationen, Natur- und Sportvereine oder regionale Verbände können wichtige Partner werden. Der Wildnisbund muss nicht alles allein können, wenn Zusammenarbeit ehrlich passt.
Kurz geklärt
Nein. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Es geht um Natur, Lernen und Gemeinschaft, nicht um Parteiarbeit.
Ausgeschlossen sind Gefechtsausbildung, Waffenausbildung und militärische Taktikausbildung. Davon zu unterscheiden sind legale Freizeit- und Sportspiele wie Airsoft oder Paintball auf dafür vorgesehenen Flächen, sofern sie regelkonform, sicher und klar als Spiel beziehungsweise Sport stattfinden.
Unsere Veranstaltungen sollen verlässlich, sicher und familienfreundlich bleiben. Wer draußen Verantwortung übernimmt, sollte aufmerksam bleiben und einen klaren Kopf behalten.
Illegale Drogen und eine Rauschmittelkultur haben bei uns keinen Platz. Gerade bei Ausbildung, Jugendarbeit, Touren, Lagern oder allem, wo Verantwortung für andere übernommen wird, braucht es einen klaren Kopf. Bei einer Vereinsfeier kann ein Bier oder ein anderes maßvolles Getränk im passenden Rahmen natürlich etwas anderes sein. Entscheidend ist, dass es vernünftig bleibt und niemand dadurch gefährdet, bedrängt oder ausgeschlossen wird.
Ja. Wenn jemand fachlich passt und unsere Grundsätze mitträgt, können auch externe Referenten oder Partner eingebunden werden.
Kontakt
Schreib uns kurz, worum es geht: Mitgliedschaft, eine Idee für ein Angebot, Zusammenarbeit oder einfach eine erste Frage zum Verein.